Der Ernährungsforschungsraum

Der Beobachtungsgegenstand „Die Ernährung der Menschen“ ist so umfassend, wie die Lebensgeschichte der Menschheit. Er ist mit der Evolution verbunden (Pierre Bertaux – Mutationen der Menschheit)

Die Gesamtheit lässt sich durch vier Dimensionen darstellen (Diagramme – Untersuchungsraum der Ernährung). In dieser Weise gliedert sich auch die Informationssammlung der Ernährungsdenkwerkstatt (interner Link – zu Theorie der Ernährung)

Es gibt die Dimension:

- der Ernährung (von den Stoffen bis hin zur Ernährungsgewohnheiten)

- der Menschen (Individuen und biologisch, psycho-soziale, kulturelle Gruppierungen)

- der Umwelt (der Situationen in denen Nahrung erzeugt, beschafft und verzehrt wird

Dieser dreidimensionale Ernährungsraum ist nicht statisch, sondern unterliegt einer

- Zeitdimension (biographisch indviduelle sowie gesellschaftliche Zeit)

(Untersuchungsraum)

Mittels dieser vier Dimensionen können alle Informationen zur „Ernährung des Menschen“ wie in einer Matrix verortet werden. Damit kann ein „Ernährungs-Navigations-System“ erstellt werden; und einzelne „Ernährungsdenk-Werke“ sind entsprechend zu positionieren und auffindbar.

Das Universum der Ernährung der Menschen sieht aus den verschiedenen Perspektiven (Schichten der Wissenschaft) sehr verschieden aus, obwohl es immer dieselbe Gesamtheit ist. (Analog der Betrachtung mit „google map“ oder dem System „Zehn Hoch“ kann sich die Betrachtung in der Molekülebene bewegen; oder hochfliegend den Zustand des blauen Planeten Erde ansehen).

In der Systembetrachtung (zumal einer <Erd>Kugel) gibt es keinen absolut zentralen Punkt, sondern nur in den (Arbeits-)Modellen der Betrachter (Untersucher, Forscher). Das Wissen zur „Ernährung des Menschen“ bedarf einer vielfältigen, vielschichtigen, interdisziplinären Betrachtung der „Lebensflüsse der Ernährung“. Die Theorie der Ernährungswissenschaften muss die Beobachtungskoordinaten beachten und benennen, wenn Ernährungsdenkstücke erstellt werden.